PRESSE

butt-002  Veröffentlichungen in Fachzeitschriften 2004

Nachfolgend einige Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften.

NEUE FAKTEN HOTELINTERN 11/2004 

NEUE FAKTEN HOTELINTERN 11/2004

SNACK BISTRO 11/2004 

SNACK BISTRO 11/2004

ALLGEMEINE HOTEL- U. GASTSTÄTTENZEITUNG 11/2004 

ALLGEMEINE HOTEL- U. GASTSTÄTTENZEITUNG 11/2004

HOTEL & TECHNIK 04/2004 

HOTEL & TECHNIK 04/2004

GETRÄNKE FACHGROSSHANDEL 07/2004 

GETRÄNKE FACHGROSSHANDEL 07/2004

DER NAHVERKEHR 04/2004 

DER NAHVERKEHR 04/2004

MITTELBADISCHE PRESSE  10.03.2004 

MITTELBADISCHE PRESSE 10.03.2004

 

Neue Fakten Hotelintern 11/2004

Der gläserne Himmel

ist mehr als ein simpler Regenschutz. Als Vordach, über Verbindungswege oder Parkflächen setzt er Akzente im Erscheinungsbild. Allerdings sind Echtglas Lösungen teuer, und sie haben konstruktive Nachteile.
Das von den Planern bevorzugte Material ist deshalb Acrylglas.

Acryl erreicht mit 92% eine Lichtdurchlässigkeit, die mit der von Glas nahezu identisch ist. Das geringe Gewicht ermöglicht fast "schwebend" wirkende Konstruktionen. Zudem ist Kunststoff elastischer als Glas; er kann in wesentlich geringeren Materialstärken verarbeitet werden. Ein Quadratmeter Echtglas-Verscheibung hat das fünffache Gewicht einer Kunststoff-Konstruktion, die aufgrund dieses Vorteils auf ebenfalls leichten und damit spann-weiten Aluminium-Tragwerken montiert werden kann. Die hohe Formbarkeit ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen, Kuppeln etc. - außerdem Einfärbungen in beliebigen Tönungen mit nur geringen Mehrkosten.

“Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Acryl das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer der Roda Germany GmbH. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100 000 m² an öffentlichen und Handelsarealen. Der Kunststoff verfügt über eine hervorragende Beständigkeit gegen UV-Strahlungen. Auch nach langjähriger Freibewitterung tritt keine Versprödung oder Vergilbung ein.

Die "roda"Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 m. Die Aluminium-Träger lassen sich besonders gut und langlebig lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, wird mit einem patentierten Alu-Rinnensystem begegnet.

Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250,- €. Dächer aus Echtglas dagegen 550,- €, weswegen den Investoren die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwer fällt.

Natürlich bedürfen Kunststoff- wie Echtglasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre gesäubert werden. Kosten pro Quadratrneter: 2,- €. Um diese Betriebskosten zu decken, will Roelofsen künftig in einen Teil des Daches Fotovoltaikelemente integrieren. Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60% zur Stromgewinnung können so die Kosten für Investition und Pflege fast vollständig kompensiert werden.

DetaiInfos: www.rodagermany.de. .

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Snack Bistro 11/2004

Glasdächer sparen Kosten


Großflächige Überdachungen aus Glas machen einen Standort attraktiver und haben handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile. Allerdings will auch die Dachkonstruktion selbst "gut bedacht" sein.

Glasdächer erhöhen nicht nur die Attraktivität eines Standortes und die Konsumbereitschaft der Kunden; sie helfen auch Kosten zu sparen. Unter Tageslicht lassen sich Produkte optimal präsentieren, ohne dass dafür Energie aufgebracht werden muss. Die ganztägige Beleuchtung einer Ausstellungsfläche von ca. 2.000 m² im geschlossenen Raum kostet ca. 20.000 € pro Jahr.

Für die Realisierung großflächiger, weit gespannter Dächer kommen nur leichte und strapazierfähige Materialien in Frage. Schweres, witterungsanfälliges Echtglas bedarf einer aufwändigen Statik, was die gestalterischen Möglichkeiten einengt. Zudem lässt sich das Material nur mit sehr hohem Aufwand bearbeiten. Deshalb setzt sich Kunststoffglas zunehmend durch.

 “Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Kunststoff das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer von Roda Gerrnany, Kleve. Das Unternehmen überdacht pro Jahr ca. 100.000 m² an Business-Arealen u.a. Supermarkt-Parkplätze, Fußgängerzonen und Tankstellen. Dafür wird UV-stabiles, in beliebigen Tönungen einfärbbares, Acrylglas vorwendet. Das Material ist geeignet für eine ebenso leichte wie wetterfeste Aluminiumkonstruktion als Tragwerk. Die inzwischen in insgesamt über 2 Mio. m² verbauten "roda"Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15m ohne störende Pfeiler. Aluminium lässt sich gut und langlebig lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Regenwasser begegnet "roda" mit einem patentierten Alu-Rinnensystem.

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Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung 14/2004

Schwebend leicht und preiswerter als Glas

Der Werkstoff Acryl erreicht mit 92 Prozent eine Lichtdurchlässigkeit, die mit der von Glas nahezu identisch ist

STUTTGART Er ist mehr als simpler Regenschutz: Der "gläserne Himmel" als Vordach, über Verbindungswege oder Parkflächen setzt Akzente im Erscheinungsbild. Allerdings sind EchtglasLösungen teuer, und sie haben konstruktive Nachteile. Das von den Planern bevorzugte Material ist deshalb Acrylglas.

Acryl erreicht mit 92 Prozent eine Lichtdurchlässigkeit, die mit der von Glas nahezu identisch ist. Das geringe Gewicht ermöglicht fast "schwebend" wirkende Konstruktionen. Zudem ist Kunststoff elastischer als Glas; er kann in wesentlich geringeren Materialstärken verarbeitet werden. Ein Quadratmeter EchtglasVerscheibung hat das fünffache Gewicht einer Kunststoff-Konstruktion, die aufgrund dieses Vorteils auf ebenfalls leichten und damit spann-weiten AluminiumTragwerken montiert werden kann. Die hohe Formbarkeit ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen, Kuppeln etc. außerdem Einfärbungen in beliebigen Tönungen mit nur geringen Mehrkosten. "Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Acryl das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer der Roda Germany GmbH. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100.000 Quadratmeter an öffentlichen und Handelsarealen.

Der Kunststoff verfügt über eine hervorragende Beständigkeit gegen UV Strahlungen. Auch nach langjähriger Freibewitterung tritt keine Versprödung oder Vergilbung ein. Die "roda"Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern. Die AluminiumTräger lassen sich besonders gut und langlebig lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, wird mit einem patentierten AluRinnensystern begegnet.

Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen 550 Euro, weswegen den Investoren die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwer fällt.
Natürlich bedürfen Kunststoff wie Echtglasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre gesäubert werden. Kosten pro Quadratmeter: zwei Euro. Um diese Betriebskosten zu decken, will Roelofsen künftig in einen Teil des Daches Fotovoltaikelemente integrieren. Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60 Prozent zur Stromgewinnung können die Kosten fast vollständig kompensiert werden.

> www.roda-germany.de

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Hotel & Technik 04/2004

Überdachung aus Acrylglas

Nach Angaben der Firma Roda hat Kunststoff als Werkstoff gegenüber Echtglas einige Vorteile: Das geringe Gewicht des Materials beispielsweise ermöglicht schwebend wirkende Dachkonstruktionen mit weit gespannten, großzügigen und lichtoffenen Dächern. Auch ist Kunststoff elastischer als Glas und kann in geringeren Materialstärken verarbeitet werden.
Der verwendete Kunststoff ist laut Hersteller sehr beständig gegenüber UV-Strahlungen und Verwitterung, zudem seien die Folgekosten niedrig. Roda bietet Dachprofile an, die Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler haben.
Nach Aussagen von Roda-Geschäftsführer Heinz Roelfsen betragen die Kosten für einen Quadratmeter Echtglasdach rund 550 Euro, während ein Quadratmeter Acryldach für 250 Euro zu haben ist.

 

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Getränke Fachgrosshandel 07/2004

Leicht und langlebig

Glasdächer entstehen heute bevorzugt aus Acryl

Großflächige Überdachungen aus Glas bestimmen zunehmend die Handelsarchitektur in Deutschland.
Das von den Planern bevorzugte Material ist Acrylglas.

Kunststoff - früher verächtlich "Plastik" genannt hat nach heutigem Standard entscheidende Vorteile gegenüber Echtglas. Der Werkstoff Acryl erreicht mit 92 Prozent eine identische Lichtdurchlässigkeit. Doch bei weitem nicht nur aus diesem Grund findet er die Sympathie der Planer. Das geringe Gewicht ermöglicht fast"schwebend" wirkende Konstruktionen. Weit gespannte Dächer - großzügig und lichtoffen - sind heute ein Muß in der Handelsarchitektur.

Die Dichte einer "Echt"Glasscheibe ist 1,5 mal höher. Zudem ist Kunststoff elastischer als Glas; er kann in wesentlich geringeren Materialstärken verarbeitet werden. Ein Quadratmeter EchtglasVerscheibung hat das fünffache Gewicht einer KunststoffKonstruktion, die aufgrund dieses Vorteils auf ebenfalls leichten und damit spannweiten AluminiumTragwerken montiert werden kann. Die hohe Formbarkeit des Materials ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen, Kuppeln etc. außerdem Einfärbungen in beliebigen Tönungen mit nur geringen Mehrkosten.

"Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Acryl das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer der Roda Germany GmbH. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100000 Quadratmeter an BusinessArealen unter anderem SupermarktParkplätze, Fußgängerzonen und Tankstellen. Der Kunststoff verfügt über eine hervorragende Beständigkeit gegen UVStrahlungen. Auch nach langjähriger Freibewitterung tritt keine Versprödung oder Vergilbung ein. Zusätzliche Komponenten absorbieren UVLicht; dadurch werden lichtempfindliche Produkte - natürlich auch menschliche Haut - geschützt.

Die inzwischen in insgesamt über zwei Millionen Quadratmetern verbauten "roda"Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Aluminium läßt sich besonders gut - und langlebig - lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, begegnet "roda" mit einem patentierten AluRinnensystem.

Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen 550 Euro, weswegen den Investoren die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwer fällt.

Natürlich bedürfen Kunststoff wie Echtglasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre durch ein Gebäudereinigungsunternehmen gesäubert werden. Kosten pro Quadratmeter: zwei Euro. Um diese Betriebskosten zu decken, will Roelofsen künftig in einen Teil des Daches Fotovoltaikelemente integrieren. Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60 Prozent zur Stromgewinnung würden die Kosten für Investition und Pflege fast vollständig kompensiert. (ro)

 

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Der Nahverkehr 04/2004

Haltestellen-Uberdachungen
transparent ohne Glas

Acryl kann eine tragfähige Alternative darstellen

Das gläserne Dach ist seit geraumer Zeit die bevorzugte Gestaltungsvariante in der Stadtchitektur. Damit greifen die Planer ein früher oft vernachlässigtes Bedü rfnis der Menschen auf: Unter Tageslicht fühlt man sich einfach wohler, was - wie Wissenschaftler herausgefunden haben - vor allem an dem “Gute-Laune-Hormon“ Serotonin liegt. Es wird vom Körper ausgeschüttet, wenn es hell genug ist. Allein deshalb kann es an den Haltestellen und Knotenpunkten des ÖVPN nicht hell genug sein. Hinzu kommt der Aspekt der Sicherheit. Lichtdurchflutete Objekte werden von “dunklen Gestalten“ germieden. Und schließlich können die enormen Kosten einer ganztägigen Beleuchtung eingespart werden. 

Oft scheitert jedoch die Realisierung einer gläsernen Architektur an den knappen Kassen:
1 m² Echtglas kostet rund 550 Euro. Es wiegt etwa 30 kg/qm, was eine recht aufwändige Statik erfordert. 

Die Alternative ist Acryl. Die Zeiten, in denen es verächtlich “Plastik“ genannt wurde, sind lange vorbei. Materialeigenschaften, Verarbeitung und verschiedene Techniken der Veredelung machen Acryl stabil und langlebig. Es verfügt über eine hervorragende Beständigkeit gegenüber UV-Strahlungen, das heißt, auch nach langjähriger Freibewitterung setzt keine Vergilbung oder Versprödung ein. Dabei erreicht es mit 92 Prozent die Lichtdurchlässigkeit von Echtglas. Das geringe Gewicht - die Dichte einer “Echt“Glasscheibe ist 1,5 Mal höher - ermöglicht fast “schwebend“ wirkende Konstruktionen. Weil Kunststoff elastischer ist, kann er in wesentlich geringeren Materialstärken verarbeitet werden. 1 m² Acrylglas-Verscheibung wiegt etwa ein Fünftel einer Echtglas-Konstruktion. Mit rund 250 Euro pro Quadratmeter kostet ein Acryldach etwa die Hälfte eines Glasdaches. Die hohe Formbarkeit des Materials ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen, Kuppeln et cetera - außerdem Einfärbungen in beliebigen Tönungen - mit nur geringen Mehrkosten. 

Die Roda-Germany GmbH mit Sitz in Kleve hat ein System für gläserne Überdachungen entwickelt, mit dem relativ kostengünstig große Flächen vor Regen et cetera geschützt werden können. An Stelle von Echtglas wird als Eindeckung Acrylglas und als Tragwerk eine leichte Aluminiumkonstruktion eingesetzt. Das patentierte System eignet sich unter anderem als Uberdachung von Busbahnhöfen, Zweiradparkplätzen oder als Wartehäuschen. 

Überdachungen in diesem System können als Sattel- und als Gewölbekonstruktion ausgeführt werden. Die einzelnen Verscheibungselemente aus UV-beständigem Acryl beziehungsweise PET-Glas werden mit Trageprofilen miteinander verbunden, wobei das Profilraster 0,70 bis 1 m beträgt. Bei der Sattelkonstruktion wird die Verscheibung so gewinkelt, dass keine Firstleiste erforderlich ist. Für die Gewölbeform wird die Verscheibung einfach gebogen; hier zeigt die Flexibilität des Materials ihre Vorteile. Es können Spannweiten bis zu 6 m überbrückt werden. Die Träger sind aus Aluminium. Die Unterkonstruktion wird aus feuerverzinktem Stahl gebaut. 

Das Regenwasser, der “natürliche Feind“ aller Dächer, wird mittels eines Alu-Rinnensystems kanalisiert und damit praktisch unschädlich gemacht. Die Rinne ist begehbar und ermöglicht es, Wartungs- und Reinigungsarbeiten problemlos auszuführen. 

Sattel- und Gewölbekonstruktion können auch als zweischiffiges Pylondach auf drei Stahlrohrpylonen realisiert werden. Die Abmessung eines Moduls beträgt in diesem Fall 11,20 x 12 m = 132,4 m² bei 3 m Höhe. Das Niederschlagswasser wird bei dieser Konstruktion ebenfalls von einer Aluminiumsammelrinne aufgenommen. Parallel zu einer Stütze steht ein Fallrohranschluss zur Verfügung. 

Aus den beschriebenen Systemen wurden die Modulbaugruppen Haltestelle und Zweiradparkeradaptiert. Bei den Haltestellen handelt es sich um Tonnengewölbe- oder Satteldach-Überdachungen in der Abmessung 4 x 2,05 m bei 2,17 m Höhe. Die Faltgiebel haben eine Dachneigung von 30 Prozent. Die Entwässerung erfolgt über die Aluminiumrinnen der Gewölbe und - verdeckt liegend - durch die Rahmenkonstruktion bis etwa 10 cm oberhalb der Geländekante zur Rückseite hin. Sowohl die Dacheindeckung als auch die Verkleidung der beiden Seitenteile und - optional - die Rückwandfläche sind aus klarem, massivem Acrylglas. Die Fahrradstellplatz-Uberdachungen bestehen aus Gewölbe- oder Faltgiebel, die auf Vierkantrohr-Rahmen montiert sind. Ein Modul überdacht zwölf Stellplätze. 

Ein Realisierungsbeispiel für das beschriebene System ist der Busbahnhof in Hornburg/Saar. Auch hier favorisierten die Planer von Anfang an ein Glasdach. Die ursprünglich geplante Echtglas-Variante wurde von den Bauherren vor allem aus Kostengründen verworfen. Die stattdessen umgesetzte Acryl-Lösung ist eine Gewölbekonstruktior von bis zu 60 m Länge und 25 m Breite. Sie überspannt mit einer Gesamtfläche von rund 752 m² die Omnibushalteplätze, teilweise die Taxistände sowie die Zuwegung zum Haupteingang der DB-Station. Vier Modulgruppen Zweiradparker ergänzen das Ensemble. Die Tragekonstruktion sowie die Alusprossen und -rinnen erhielten eine Farbtonpulverbeschichtung in Weiß (RAL 9010). Grundsätzlich ist eine Beschichtung in allen RAL-Tönen möglich. 

Der Aufbau eines 1000 m² großen Daches dauert rund zehn Tage. Roda übernimmt als Komplettleistung die Erstellung der statischen Berechnung, der Fundamentpläne, der Konstruktionszeichnungen und den Aufbau der bereits montagefertig angelieferten Teile. Dagegen können die Modulbaugruppen Haltestelle und Zweiradparker als Bausatz für die Selbstmontage bezogen werden. 

Etwa alle zwei Jahren muss das Kunststoffglas durch ein Gebäudereinigungsunternehmen gesäubert werden. Der Aufwand hierfür liegt bei rund 2 €/m² Zur Kostendeckung kann ein großflächiges Dach teilweise mit Fotovoltaikelementen ausgestattet werden. Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60 Prozent zur Stromgewinnung würden die Kosten für Investition und Pflege fast vollständig kompensiert.

Dipl.-Betr.wirt Heinz Roelofsen, Kleve

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Mittelbadische Presse 10.03.2004

Akzente aus Glas und Metall

Carport in lichter Bauweise: Trägerelemente aus Aluminium und Dach aus Acrylglas

Neben der Holz-Ausführung setzen inzwischen viele Bauherren auf Carports aus Glas und Metall. Sie passen insbesondere zu modernen Häusern mit vielen Sicht- und Lichtachsen. Mit ihnen können aber auch an traditioneller Architektur Akzente gesetzt werden. Zudem lassen sie sich gut in dicht besiedelte Baugebiete integrieren. Die lichte  Bauweise empfiehlt sich auch, wenn der Carport seitlich der Hausfront vor Fenstern oder über Lichtschächten stehen soll. 

Klare Durchsicht: Es muss kein kostspieliges Echtglas sein: Acrylglas, das eine fast identische Lichtdurchlässigkeit erreicht, ist sogar viel geeigneter. Es ist leicht zu handhaben und nahezu unverwüstlich; bei entsprechend hochwertigem Material und ein wenig Pflege bleiben die glas-klare Durchsichtigkeit und die glatte Oberfläche auf Dauer erhalten. Wichtig: Es sollte UV-Licht absorbierend sein, das schützt den Autolack. 

Die Trägerelemente bestehen meistens aus Aluminium. Wer auf ein wartungsfreies Gebäude Wert legt, wählt einbrennlackierte Profile. Diese sind nahezu unbegrenzt korrosionsbeständig. Eine Lackierung ist grundsätzlich in allen RAL-Farben möglich. 

Die Konstruktion wirkt nicht nur besonders leicht; sie können von handwerklich geschickten Bauherren meistens ebenso einfach in Do-it-yourself-Bauweise errichtet werden. Der Dachspezialist Roda-Germany, Kleve, bietet zum Beispiel Bausätze mit einem Steck- und Schraubsystem mit vorkonfektionierten Schrauben und Lochungen. Die Dachscheiben aus Acryl lassen sich aufgrund ihrer Biegsamkeit leicht in ihre Halteschienen als Gewölbe- oder Trapezdach einklinken und später, bei etwaiger Beschädigung, ebenso unkonipliziert auswechseln. 

Von Selbstbauern oft unterschätzt wird die von den Bauämtern penibel beachtete Tragfähigkeit nach DIN 1055. Die Statik sollte ebenso Bestandteil eines Anbieter-Leistungspaketes sein wie der Fundamentbewehrungsplan. 

Beim Preisvergleich sind neben der Optik immer auch die Einsparungen durch die Haltbarkeit des Materials zu berücksichtigen. Ein Einzelcarport aus Metall/Acryl liegt etwa zehn bis 25 Prozent über einem »Single« aus Holz. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.roda-germany.de

 

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