PRESSE

butt-002  Veröffentlichungen in Fachzeitschriften 2003

Nachfolgend einige Veröffentlichungen aus Fachzeitschriften,

FAZ  11.11.2003 

FAZ 11.11.2003

BAUSTOFF 10/2003 

BAUSTOFF 10/2003

GEBRAUCHTWAGEN-PRAXIS 9/2003 

GEBRAUCHTWAGEN-PRAXIS 9/2003

TANKSTELLE 08/2003 

TANKSTELLE 08/2003

LEBENZMITTELZEITUNG 06/2003 

LEBENZMITTELZEITUNG 06/2003

AUTOHAUS 7/03 

AUTOHAUS 7/03

STORES & SHOPS, 01/2003 

STORES & SHOPS, 01/2003

 

Frankfurter allgemeine Zeitung 11.11.2003

Durchsichtige Geschäfte

Tageslicht in Geschäftsräumen fördert den Umsatz

Von Heiz Roelofsen

"There is no architecture without light", bemerkte einst der Physiker J. M. Waldram. Tageslicht war schon immer eine entscheidende Grundlage der Baukunst. Seine Intensität läßt Design intensiver erleben - und es hebt die Stimmung. In der Architektur steht die Ästhetik zwar im Vordergrund, doch sie hat auch viele, vergleichsweise nüchterne, funktionale Aspekte. Und nicht zuletzt geht es um Technik und um Kosten.

Bei neuen Büro- und Geschäftsgebäuden ist der "Gläserne Himmel" heute geradezu ein Muß der Gestaltung. Viele Passagen und Einkaufszonen aus den 60er und 70er Jahren, die mit ihrer geschlossenen, fast gedrungenen Architektur eher an "Black Boxes" erinnerten, werden mit teilweise erheblichem Aufwand revitalisiert.

Tageslicht fördert den Umsatz. Der Handelskonzem WalMart erkannte das Mitte der 90er Jahre eher zufällig. In einem neuen Supermarkt wurden als Energiesparmaßnahme in einer Hälfte des Geschäfts Oberlichter eingebaut. Später stellte man überrascht fest, daß die Umsätze in dem Ladenteil mit Tageslicht signifikant höher waren als die in vergleichbaren Abteilungen mit künstlicher Beleuchtung.

In deutschen Baumärkten wurde das Phänomen genauer untersucht. Der Umsatz stieg um durchschnittlich 40 Prozent, wenn bei sonst gleicher Einrichtung und gleichem Sortiment die Geschäfte zusätzlich mit Oberlichtern ausgestattet waren. Die Erklärung liefert die Medizin: Der menschliche Körper schüttet das Gute-Laune-Hormon Serotonin aus, wenn es hell genug ist.

Betriebskosten senken

Gebäudemanager undUnternehmer reagieren auf einen anderen Wirkstoff. Sein Name lautet Betriebskostensenkung. Die ganztägige künstliche Beleuchtung einer Laden- oder Ausstellungsfläche von etwa 2000 Quadratmetern in einem geschlossenen Raum verbraucht Strom für rund 20.000 Euro pro Jahr. Unter Tageslicht lassen sich Produkte auch ohne Energieaufwand optimal präsentieren.

Stadtplaner favorisieren innerstädtische Shoppingareale, bei denen die Fußwege von den Parkplätzen oder den Haltepunkten öffentlicher Verkehrsmittel bis in die Geschäfte überdacht sind. Man will die Innenstädte attraktiver machen. Dafür sorgt ein Glasdach - nicht nur als optisches Highlight sondern auch als Schutz vor Wind und Wetter. Dazu zwei interessante Zahlenbeispiele aus dem Handel: Um bis zu 30 Prozent sinkt nach Erfahrungen von SB-Warenhaus-Managern der Umsatz an verregneten Tagen, wenn Parkplätze und Zugangswege unbedacht sind. Der Umsatz eines Verbrauchermarktes mit einer Verkaufsfläche zwischen 2500 und 5000 Quadratmetern beträgt rund 13 Euro pro Quadratmeter und Tag; das bedeutet ein Minus von 10 000 bis 20 000 Euro pro Regentag. Schon nach kurzer Zeit amortisiert sich eine entsprechende Investition. Ein größerer Gebrauchtwagenhandel spart gut bedacht pro Jahr eine fünfstellige Summe für die Wagenpflege.

Zum Vergleich: ein Quadratmeter Glasdach kostet zwischen 250 (Acryl) und 550 Euro (Echtglas). Nicht nur aus Kostengründen hat sich die Kunststoffvariante weitgehend durchgesetzt. Schweres und witterungsanfälliges Echtglas mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm pro Quadratmeter bedarf einer sehr aufwendigen Statik, was die gestalterischen Möglichkeiten einengt. Außerdem läßt es sich nur mit sehr hohem Aufwand bearbeiten.

Kunststoffglas mit einem Gewicht von nur sechs Kilogramm pro Quadratmeter dagegen ermöglicht fast schwebend wirkende Konstruktionen mit großen Spannweiten, die mit nur geringen Mehrkosten durch Rundungen, Kuppeln oder ähnliches aufgelockert werden können; Acryl ist leicht formbar. Der Stand der Technik ermöglicht sowohl eine dauerhafte UV-Licht-Resistenz als auch eine Einfärbung in beliebigen Tönungen. Als Tragwerk ist eine ebenso leichte wie wetterfeste Aluminiumkonstruktion geeignet.

Natürlich bedürfen Glasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre durch ein Gebäudereinigungsunternehmen gesäubert werden. Kosten pro Quadratmeter: zwei Euro. Sowohl die Investition als auch die Pflegekosten können fast vollständig kompensiert werden, wenn man einen Teil des Daches mit Fotovoltaikelementen ausstattet. Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60 Prozent zur Stromgewinnung ist bei gewerblichen Objekten nach spätestens zwei Dritteln der Abschreibungszeit von 20 Jahren der Break Even erreicht.

 

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Baustoff 10/03

Leicht und Langlebig

Großflächige Überdachungen aus Glas bestimmen zunehmend die Handelsarchitektur in Deutschland. Das von den Planern bevorzugte Material ist Acrylglas. Der Werkstoff Acryl erreicht mit 92% eine mit Echtglas vergleichbare Lichtdurchlässigkeit. Das geringe Gewicht ermöglicht fast "schwebend" wirkende Konstruktionen. Großzügige und lichtoffene, weit gespannte Dächer wie beispielsweise von Roda gelten als Muss in der Handelsarchitektur.

Die Dichte einer "Echt"-Glasscheibe ist 1,5 Mal höher. Zudem ist Kunststoff elastischer als Glas; er kann in geringeren Materialstärken verarbeitet werden. Die hohe Formbarkeit des Materials ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen und Kuppeln. "Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Acryl das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer von Roda Germany. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100.000m² an sog. Business-Arealen - unter anderem Supermarkt-Parkplätze, Fußgängerzonen und Tankstellen. Der Kunststoff verfügt über eine gute Beständigkeit gegen UV-Strahlungen. Auch nach langjähriger Freibewitterung trete, so Roelofsen, keine Versprödung oder Vergilbung ein. Zusätzliche Komponenten absorbieren UV-Licht; dadurch werden lichtempfindliche Produkte geschützt.

Die inzwischen insgesamt über 2 Mio.m² verbauten "Roda" Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 m ohne störende Pfeiler. Aluminium lässt sich besonders gut - und langlebig -lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, begegnet "Roda" mittels Alu-Rinnensystem.

Kunststoffglasdächer bedürfen wie Echtglasdächer der Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre gesäubert werden. Um die Betriebskosten zu decken, will man künftig in einen Teil des Daches Fotovoltaikelemente integrieren Bei einer möglichen Sonnenenergieausnutzung von 60% zur Stromgewinnung würden die Kosten für Investition und Pflege fast vollständig kompensiert.

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Gebrauchtwagenpraxis 09/2003

Neues GW-Terminal bei Opel Dello

Glasdach schafft Atmosphäre

"Die Blicke der Autofahrer, die an unserer GW-Ausstellung vorbeifahren, werden geradezu magisch angezogen", freut sich Norbert Wesseloh, Gesamtvertriebsleiter bei Opel Dello in Hamburg. Was potenzielle Kunden so anzieht, ist das neue GW-Terminal des Autohauses. Vor allem die gewölbten Glasdächer lassen die GW-Halle viel offener, freundlicher und heller wirken. Die Reaktion der Kunden ließ nicht lange auf sich warten: Ihre Besuche haben sich seit dem Umbau erhöht. Und obwohl wegen des zusätzlichen Toyota-Engagements des Händlers für die Gebrauchten weniger Fläche zur Verfügung steht, ist die Zahl der Verkäufe konstant geblieben.

Ersatz einer 30 Jahre alten GW-Halle 
Nach 30 Jahren war es aus Sicht des Opel-Händlers an der Zeit, die beiden überalterten, teils dunklen und tristen GW-Hallen am Nedderfeld in Hamburg durch einen Neubau zu ersetzen. Die bisherige GW-Halle hatte an der Frontseite eine geschlossene Blende, die den Ausstellungsbereich noch dunkler erscheinen ließ. Die alten Eternitdächer verstärkten diesen Eindruck. 

Neue Glasdachkonstruktion
Einladend freundliche, helle GW-Ausstellung unter gewölbten Glasdächern
 
Das neue 4.000 Quadratmeter große Terminal, das seitlich jeweils durch angrenzende Gebäude und an der Rückseite durch Alu-Verblendungen begrenzt wird, ist nach vorne zur Verkaufsfläche an der Straße offen. Die gewölbten Glasdächer - rund sechs Meter über dem Boden - schaffen eine luftige, freundliche Atmosphäre. Neben rund 300 Gebrauchtfahrzeugen ist hier auch ein Verkaufs-Container mit den Büros der GW-Verkäufer untergebracht. Mit dem Umbau hat der Opel-Händler zugleich Platz geschaffen für ein neues Geschäftsfeld: Auf dem Gelände der alten GW-Halle entsteht derzeit das größte Toyota- und Lexus-Zentrum in Deutschland.

Das Glasdach spart Energiekosten in erheblichem Umfang
Vertriebsleiter Norbert Wesseloh findet die neue Glasdach-Konstruktion “einfach toll. Es ist offen, hell, freundlich und es spart Energie!". Das Autohaus braucht am Tage kein Licht mehr, während es in anderen Hallen den ganzen Tag das Licht brennen lassen muss, damit die Autos auch gut zu sehen sind. "Wir haben es nicht nötig, Autos in schummrigern Licht anzubieten" sagt der Vertriebs-Chef. Im Sommer werde in herkömmlichen Hallen beispielsweise von morgens bis abends um 22 Uhr Licht benötigt - für das Autohaus ein erheblicher Kostenfaktor, der mit steigenden Energiekosten immer stärker zu Buche schlage. Die ganztägige Beleuchtung einer Ausstellungsfläche von etwa 2.000 Quadratmetern in einem geschlossenen Raum koste rund 20.000 Euro pro Jahr.

Fahrzeuge werden bei vollem Licht gezeigt
In der neuen, nach hinten erweiterten GW-Halle können die Fahrzeuge nun bei vollem Licht gezeigt werden. Vertriebsleiter Wesseloh ist aus guten Gründen von der ansprechenden Optik überzeugt: "Wir verkaufen jetzt auf der geringeren Fläche genauso viele Gebrauchte wie vorher auf der größeren".

Optisches Highlight für die GW-Ausstelung
Gegenüber den Architekten hatte Opel Dello seine Anforderungen klar formuliert: "Ein optisches Highlight schaffen“, lautete der Auftrag des Bauherrn an das Architekturbüro KFA in Hamburg. Es galt, die funktionalen Vorteile der Glasbedachung zu realisieren und zugleich den hohen Qualitätsanspruch eines der bedeutendsten Autohäuser Norddeutschlands zu dokumentieren. Dello liegt damit imTrend. Denn Glasdächer bestimmen zunehmend die HandeIsarchitektur in Deutschland. Sie machen den Standort attraktiver.

Schadensfälle unter freiem Himmel nehmen zu
GW-Ausstellung im Freien treibt die Aufbereitungskosten in die Höhe
Unter freiem Himmel hingegen wäre das "investitionsgut Auto" den zunehmenden Wetterkapriolen ungeschützt ausgesetzt. Die Zahl der Schadensfälle an Automobilen in der Kategorie "Sturm, Hagel, Blitzschlag" hat sich nach Angaben des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft im Jahr 2002 gegenüber dem Vorjahr auf rund 600.000 vervierfacht. Steigende Risiken wirken sich in der Regel auf die Beiträge aus. Das gilt auch für Gewerbeschutzversicherungen. Die meisten Gesellschaften honorieren vorbeugende Maßnahmen ihrer Versicherungsnehmer.

Werden Gebrauchtwagen unter einem Dach ausgestellt, so verringert das zudem den Aufwand für Fahrzeugpflege. Wind und Wetter ausgesetzte Autos müssen im Schnitt alle 14 Tage gereinigt werden. Schließlich wird durch die Überdachung auch die Öko-Bilanz eines größeren Betriebs um viele tausend Pkw-Wäschen bereinigt.

“roda-Dach“ aus UV-stabilem Acrylglas
Für die Realisierung der großflächigen, weit gespannten Glasdachkonstruktion kamen nur leichte und strapazierfähige Materialien in Frage. Sie sollten pflegeleicht und wenig kostenintensiv sein. Bauherr und Architekt entschieden sich daher für ein Produkt der Roda Roelofsen GmbH aus Kleve (Flutstrasse 73, 47533 Kleve,Tel: 0 28 21 / 72 23 11, Fax: 0 28 21 / 72 23 33, E-Mail: info@roda-germany de).

Rund zwei Millionen Quadratmeter Dachfläche hat der Anbieter seit 1984 realisiert - nicht nur in Autohäusern, auch in Einkaufszentren, Fußgängerzonen und Tankstellen.

Die Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen 550 Euro, weswegen vielen Investoren die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwer fällt. Hinzu kommen die vorteilhaften Materialeigenschaften. Kunststoff ist flexibel formbar. Das Gesamtensemble kann zu relativ geringen Mehrkosten durch Rundungen, Kuppeln und mit Einfärbungen in beliebigen Tönungen aufgelockert werden.

Das "roda-Dach" bei Opel Dello besteht aus UV-stabilem Acrylglas statt aus schwerem, witterungsanfälligem Echtglas - sowie aus einem Aluminium-Tragwerk. "Damit war es möglich, unser Gestaltungskonzept umzusetzen, das eine Dachflächentiefe von bis zu 36 Metern auf einer Länge von 120 Metern bei rund 1.800 Quadratmetern Glasfläche vorsah", erläutert KFA-Projektleiter Ronald Nickelsen.

Ohne Überdachung sinkt bei Regen der Umsatz
Marketing-Fachleute wissen, dass es sich lohnt, seine Kunden vor "Wind und Wetter" zu schützen. Um bis zu 30 Prozent sinkt nach Erfahrungen von SB-Warenhaus-Managern bei unbedachten Parkplätzen und Zugangswegen der Umsatz an verregneten Tagen.

Fazit
Mit seinem neuen GW-Terminal hat Opel Dello am Stammsitz die bisherige konventionelle Präsentation von Gebrauchtwagen in einer relativ dunklen Halle mit künstlicher Beleuchtung durch eine großzügige, lichtdurchflutete Halle mit Acryl-Glasdächern ersetzt. Auf einer kleineren Fläche werden genauso viele Fahrzeuge umgesetzt. Die optisch ansprechende Halle spart zudem erhebliche Beleuchtungskosten.

 

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Tankstelle 08/2003 / Technik

Glasdächer entstehen heute bevorzugt aus Acryl

LEICHT UND LANGLEBIG

Überdachungen aus Glas ersetzen das Trapezdach der 50er Jahre. Sie sind das optische Highlight des modernen Shopping- und Dienstleistungszentrums Tankstelle. Das von den Planern bevorzugte Material ist Acryl.

Kunststoff - früher verächtlich "Plastik" genannt - hat nach heutigem Standard entscheidende Vorteile gegenüber Echtglas. Der Werkstoff Acryl erreicht mit 92 Prozent eine identische Lichtdurchlässigkeit. Doch bei weitem nicht nur aus diesem Grund findet er die Sympathie der Planer. Das geringe Gewicht ermöglicht fast schwebend wirkende Konstruktionen. Die Dichte einer Echt-Glasscheibe ist eineinhalbmal höher. Zudem ist Kunststoff elastischer als Glas; er kann in wesentlich geringeren Materialstärken verarbeitet werden. Ein Quadratmeter Echtglas-Verscheibung hat das fünffache Gewicht einer Kunststoff-Konstruktion, die aufgrund dieses Vorteils auf ebenfalls leichten und damit spannweiten Aluminium-Tragwerken montiert werden kann.

Die hohe Formbarkeit des Materials ermöglicht eine Auflockerung durch Rundungen, Kuppeln etc. - außerdem Einfärbungen in beliebigen Tönungen - mit nur geringen Mehrkosten.

"Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Acryl das bewährteste Material", so Heinz Roelofsen, Geschäftsführer der Roda Germany GmbH. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100 000 Quadratmeter an Business-Arealen - unter anderem Supermarkt-Parkplätze, Fußgängerzonen und Tankstellen. Der Kunststoff verfügt über eine hervorragende Beständigkeit gegen UV-Strahlungen. Auch nach langjähriger Freibewitterung tritt keine Versprödung oder Vergilbung ein. Zusätzliche Komponenten absorbieren UV-Licht; dadurch werden lichtempfindliche Produkte - natürlich auch menschliche Haut - geschützt.

Die inzwischen in insgesamt über zwei Millionen Quadratmetern verbauten "Roda"-Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Aluminium Iäßt sich besonders gut - und langlebig - lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer. Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, begegnet Roda mit einem patentierten Alu-Rinnensystem.

Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen 550 Euro, weswegen die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwerfällt.

Natürlich bedürfen Kunststoff- wie Echtglasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre durch ein Gebäudereinigungsunternehmen gesäubert werden. Kosten pro Quadratmeter: zwei Euro. Um diese Kosten zu decken, will Roelofsen künftig in einen Teil des Daches FotovoltaikElemente integrieren. Mit der dadurch gewonnenen Energie kann zum Beispiel die nächtliche Beleuchtung betrieben werden.

pm

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Lebensmittelzeitung 06/2003

Ladentechnik

Trotz Regen Umsatzsegen. 

Auf großflächige Überdachungen für Handelsflächen, Passagen und wettergeschützte Einkaufs-Außenflächen hat sich die Roda Germany GmbH spezialisiert. Das Unternehmen aus Kleve überdacht Geschäftsareale wie Supermarkt-Parkplätze, SB-Warenhaus- ­und Baumarkt-Eingangsbereiche, Fußgängerzonen sowie Tankstellen. Verwendet wird hierfür UV-stabiles, in beliebigen Tönungen einfärbbares Acrylglas.

Die Kunststoff-Lösung sei preiswerter und weniger witterungsanfällig als Echtglas, die gestalterischen Möglichkeiten weniger eingeengt. Außerdem eignet es sich besonders für eine ebenso leichte wie wetterfeste Aluminiumkonstruktion als Tragwerk. Die Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Die "gläsernen Himmel" passen sich laut Geschäftsführer Heinz Roelofsen in die moderne Handelsarchitektur nahtlos ein und erhöhen indirekt die Konsumbereitschaft der Kunden, wenn diese trockenen Fußes die Verkaufsflächen erreichen.

Um die Folgekosten zu decken, will Roelofsen künftig Teile der Dächer mit Fotovoltaik-Elementen ausstatten und die Sonnenenergie zur Stromgewinnung nutzen.                      kon

 

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AUTOHAUS 7/03 

GEBRAUCHTWAGEN-PLATZ
Acrylglasdächer über Ausstellungsflächen sparen auch Betriebskosten.

Gut bedacht

Von wegen simpler Regen­schutz.  “Unter Glas" kom­men hochwertige Produkte einfach besser zur Geltung. Zudem hat das Ganze handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile. Allerdings will auch die Dachkonstruktion selbst "gut bedacht" sein. Ein Beispiel: die Revitalisierung des Auto-Mega-Gebrauchtwagenmarktes am Hamburger Nedderfeld, der berühmten "Auto-Traditionsmeile" in der Hansestadt.

Funktional und attraktiv

Die bisherige, konventionelle Präsentation der Fahrzeuge in geschlossenen Gebäuden mit künstlicher Beleuchtung wurde durch eine großzügige, lichtdurchflutete Halle ersetzt. "Ein optisches Highlight schaffen" lautete der Auftrag des Bauherrn Opel Dello an das Architekturbüro KFA. Neben den funktionalen Vorteilen einer Bedachung galt es auch, den hohen Qualitätsanspruch eines der größten Autohäuser Norddeutschlands zu dokumentieren.

Transparente Überdachungen machen jedoch nicht nur einen Standort attraktiver, sondern sie helfen auch Kosten sparen. Zum Beispiel lässt das Tageslicht ausgestellte Produkte glänzen, ohne dass dafür Energie aufgebracht werden muss. Die ganztägige Beleuchtung einer Ausstellungsfläche von etwa 2.000 Quadratmeter in einem geschlossenen Raum kostet rund 20.000 Euro pro Jahr.

Andererseits wären die Fahrzeuge unter freiem Himmel den zunehmendenWetterkapriolen ungeschützt ausgesetzt. Die Zahl der Schadensfälle an Automobilen in der Kategorie "Sturm, Hagel, Blitzschlag" hat sich nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft in 2002 gegenüber dem Vorjahr auf rund 600.000 vervierfacht. Steigende Risiken wirken sich in der Regel auf die Beiträge aus, das gilt auch für Gewerbeschutzversicherungen. Die meisten Gesellschaften honorieren vorbeugende Maßnahmen ihrer Versicherungsnehmer.

Eine gut bedachte Präsentationsfläche reduziert zudem die Wagenpflege. Wind und Wetter ausgesetzte Fahrzeuge müssen im Schnitt mindestens alle 14 Tage gereinigt werden. Schließlich wird auch die Öko-Bilanz eines größeren Betriebes um viele tausend Pkw-Wäschen bereinigt.

Acrylglas: Leicht und robust

Für die Realisierung einer großflächigen, weit gespannten Glasdachkonstruktion kommen nur leichte und gleichzeitig strapazierfähige Materialien in Frage. Sie sollten pflegeleicht und kostensparend sein. Bauherr und Architekt des Auto-Mega-Marktes entschieden sich für ein Produkt der Roelofsen GmbH aus Kleve. Das "roda"-Dach besteht aus einem Aluminium-Tragwerk und UV-stabilem Acrylglas, das im Unterschied zu schwerem Echtglas leicht und robust ist. „Damit war es möglich, unser Gestaltungskonzept, das eine Dachflächentiefe von bis zu 36 m auf einer Länge von 120 m bei rund 1.800 Quadratmeter Glasfläche vorsah, fast 1:1 umzusetzen", so KFA‑Projektleiter Ronald Nickelsen. Die Roda-Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Aluminium lässt sich besonders gut und langlebig lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend geringer.
Dem "natürlichen Feind eines Daches", dem Regenwasser, begegnet Roda mit einem patentierten Alu-Rinnensystem. Rund zwei Millionen Quadratmeter Dachfläche hat die Roelofsen GmbH seit 1984 realisiert, und das nicht nur an Autohäusern: auch Einkaufszentren, Fußgängerzonen und Tankstellen wurden mit einem attraktiv gestalteten Glasdach zu modernen Shopping Malls. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, seinen Kunden vor Wind und Wetter zu schützen: Um bis zu 30 Prozent sinkt nach Erfahrungen von SB-Warenhaus-Managern bei unbedachten Parkplätzen und Zugangswegen der Umsatz an verregneten Tagen.

Flexibles Material

Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen ca. 550 Euro. Vielen Investoren fällt so die Entscheidung zwischen beiden Varianten nicht schwer. Hinzu kommen vorteilhafte Materialeigenschaften, z.B. ist Kunststoff flexibel formbar. Das Gesamtensemble kann so zu relativ geringen Mehrkosten durch Rundungen, Kuppeln etc. – mit Einfärbungen in beliebigen Tönungen – gestaltet werden.
ra

 

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Internationalen Handelsmagazins für Ladenbau, Einrichtung und Schauwerbung "stores & shops" Nr. 01/2003

Glasüberdachung

Umsatzsegen auch bei Regen

Großflächige Überdachungen aus Glas bestimmen zunehmend die Handelsarchitektur in Deutschland. Sie machen einen Standort attraktiver und haben handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile. Allerdings will auch die Dachkonstruktion selbst “gut bedacht“ sein.

Um durchschnittlich 40 Prozent stieg der Umsatz laut einem Feldversuch des Fachverbandes Lichtkuppel, Lichtband und RWA e.V. in Baumärkten, wenn bei sonst gleicher Einrichtung und gleichem Sortiment die Geschäfte zusätzlich mit Oberlichtern ausgestattet waren. Verantwortlich für diesen soll das “Gute-Laune-Hormon“ Serotonin sein, das vom Körper ab einer bestimmten Helligkeit ausgeschüttet wird.

Glasdächer haben auch als Wetterschutz nennenswerte wirtschaftliche Auswirkungen. Nach Aussagen von SB-Warenhaus-Managern sinkt bei unbedachten Parkplätzen und Zugangswegen zur Verkaufsstätte der Umsatz an verregneten Tagen um bis zu 30 Prozent. Die Investitionskosten für eine Glasüberdachung könnten sich also durch eine Kompensation dieses Umsatzverlustes schon rechnen. Ein Effekt, der auch bei der Revitalisierung älterer Handelsobjekte zu berücksichtigen ist.

Für die Realisierung großflächiger, weit gespannter Dächer kommen nur leichte und natürlich strapazierfähige Materialien in Frage. Schweres und zudem witterungsanfälliges Echtglas bedarf einer sehr aufwendigen Statik, was die gestalterischen Möglichkeiten einengt. Außerdem lässt sich das Material nur mit sehr hohen Aufwand bearbeiten. Deshalb setzt sich zunehmend Kunststoffglas durch. Dessen geringeres Gewicht ermöglicht fast schwebend wirkende Konstruktionen, die zudem mit nur geringen Mehrkosten durch Rundungen, Kuppeln, etc. architektonisch aufgelockert werden können.

"Auch unter dem Aspekt der Folgekosten ist Kunststoff das bewährteste Material“, erläutert Heinz Roelofsen, Geschäftsführer der Roda Germany GmbH. Das Unternehmen aus Kleve überdacht pro Jahr rund 100.000 Quadratmeter an Business-Arealen, unter anderem Supermarkt-Parkplätze, Fußgängerzonen und Tankstellen. Dafür wird UV-stabiles, in beliebige Tönungen eingefärbtes Acrylglas mit einer ebenso leichten wie wetterfesten Aluminiumkonstruktion als Tragwerk verwendet. Die inzwischen in insgesamt über zwei Millionen Quadratmetern verbauten "roda“-Profilsysteme erlauben Spannweiten von bis zu 15 Metern ohne störende Pfeiler. Das Aluminium der Trägerkonstruktion lässt sich besonders gut und langlebig lackieren; der Instandhaltungsaufwand ist entsprechend gering. Dem “natürlichen Feind eines Daches“, dem Regenwasser, begegnet “roda“ mit einem patentierten Alu-Rinnensystem. Ein Quadratmeter Acryldach kostet rund 250 Euro, Dächer aus Echtglas dagegen 550 Euro, weshalb den meisten Investoren die Entscheidung nicht schwer fällt.

Natürlich bedürfen Kunststoff- wie Echtglasdächer der regelmäßigen Pflege. Sie müssen etwa alle zwei Jahre durch ein Gebäudereinigungsunternehmen gesäubert werden. Die Kosten pro Quadratmeter betragen zwei Euro. Damit der Investor diese Betriebskosten decken kann, will Heinz Roelofsen von Roda künftig einen Teil des Daches mit Fotovoltaikelementen ausstatten. Bei einer Sonnenenergieausnutzung von 60 Prozent zur Stromgewinnung würden dadurch die Kosten für Investition und Pflege fast vollständig kompensiert.

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